Effiziente Prozesswärme bis 100 °C für Industrie & Gewerbe
Nutzen Sie Ihre vorhandenen Wärmequellen – Grundwasser, Abwärme, Prozesswasser – und erzeugen Sie klimafreundliche Wärme bis 100 °C für Heizung, Warmwasser oder industrielle Anwendungen.
Die Wärmepumpe zählt zu den zentralen Technologien der Energiewende.
Während sie im Wohnsektor bereits einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung leistet, entfaltet das bewährte Funktionsprinzip im industriellen Maßstab sein volles Potenzial.
Großwärmepumpen ermöglichen es Industrie, Gewerbe, Stadtwerken und großen Immobilienbeständen, Prozess- und Heizwärme hocheffizient und regenerativ bereitzustellen – selbst bei notwendigen Vorlauftemperaturen bis 100 °C.
Durch die Nutzung von Wasserquellen, Abwärme oder Prozesswärme können fossile Energieträger ersetzt, Betriebskosten reduziert und CO₂-Emissionen signifikant gesenkt werden.
Effiziente Wärmelösungen bis 100 °C – skalierbar bis 2 MW
Unsere Großwärmepumpen sind als Luft-Wasser- und Wasser-Wasser-Systeme erhältlich. Dadurch können unterschiedlichste Wärmequellen – von Umgebungsluft bis hin zu industrieller Abwärme – effizient erschlossen werden.
Wasser-Wasser-Wärmepumpen erreichen bereits einstufig Temperaturhubwerte bis zu 70 K.
Für Anwendungen mit höheren Anforderungen bieten wir zweistufige Konzepte sowie projektspezifische Hochtemperaturlösungen mit Vorlauftemperaturen von 90 °C bis 100 °C und darüber hinaus.
So lassen sich selbst anspruchsvolle industrielle und kommunale Wärmeprojekte zuverlässig und wirtschaftlich abbilden.
Wie funktioniert eine Wärmepumpe?
Unabhängig von der Wärmequelle arbeitet jede Wärmepumpe nach demselben Prinzip:
Der Anlage wird Wärme aus einer natürlichen oder industriellen Quelle entzogen und über ein Kältemittel in den Wärmepumpenkreislauf übertragen. Durch Verdichtung steigt die Temperatur des Kältemittels so weit an, dass die Wärme anschließend auf ein höheres Temperaturniveau – z. B. bis 100 °C – abgegeben werden kann.
Beim Entspannen des Kältemittels sinkt dessen Temperatur wieder, und der Kreislauf beginnt erneut.
Dieses bewährte Prinzip ermöglicht es, selbst niedrig temperierte Wärmequellen wie Grundwasser, Prozessabwärme oder Oberflächenwasser für industrielle Heiz- und Prozesswärme nutzbar zu machen.